Biochemischer Hintergrund

Interval Hypoxie Hyperoxie Training

Verbesserung des Zellstoffwechsels der Mitochondrien.
Entgiftung und Entsäuerung
Regeneration fördern

Hypoxie - Hyperoxie - Training Sauerstoffgehalt im

Intervall Hypoxie Hyperoxie Training

Training erfolgt entspannt auf einer Liege.
Über eine Atemmaske wird individuell einstellbar im Wechsel hypoxische (O2-reduziert) und hyperoxische (O2-angereichert) Luft eingeatmet.
Feedback und Regulation durch den fortlaufend gemessenen Wert der Sauerstoffsättigung (SpO2) und der Herzratenvariabilität.
Hypoxie: Erhöhte Produktion von EPO (Erythropoetin) und Wachstumshormonen und Zytoglobinen.
Hyperoxie: Entgiftung und entsäuernd.
Regulationsfähigkeit
Regeneration
Stressresilienz

Intermittierendes Höhentraining

Kalzium und Magnesium

Kalzium ist überwiegend in den Knochen und Zähnen gespeichert und wird etwa bis zu 1000 mg täglich ausgetauscht.
Magnesium ist beteiligt an der Funktion von etwa 300 Enzymen.
Eine ausreichende Menge von Magnesium im Körper ist deshalb wichtig.
Bei Kalziummangel ist das Parathormon hoch. Ein hohes Parathormon ist vergesellschaftet mit Demenz.
Deshalb ist ein Ausgleich des Calcium/Magnesiumstoffwechsels in Verbindung mit einer Normalisierung des Vitamin D Stoffwechsels wichtig.

Gemüse und Vitamine

Vitamin D

Die Einnahme von Vitamin D sollte eine gleichzeitige Einnahme von Kalzium, Magnesium und Vitamin K 2 umfassen.
Ein Vitamin D Mangel kommt sehr häufig in der deutschen Bevölkerung vor.
Vitamin D ist kein Vitamin sondern eine Steroidhormon.
Bei Demenz liegt oft ein deutlicher Mangel an Vitamin D vor.

Vitamin D - Das Sonnenvitamin

Melatonin

Melatonin wird aus Serotonin gebildet.
Melatonin ist der Dirigent des Tag-Nacht-Rhythmus.
Melatonin schaltet die inneren Uhren.
Bei Depressionen kann ein Mangel an Schlafhormon bestehen und wegen dieses Mangels an Melatonin kommt es zu Schlafstörungen,Einschlafstörungen mit Aufwachen zwischen 1:00 Uhr und 4:00 Uhr, wieder Einschlafen gegen 5:00 Uhr und um 7:00 Uhr dem Gefühl des total zerschlagen seins.
Melatonin ist ein sehr starkes Antioxidans.
Licht reduziert die Melatonin Synthese. Deshalb sollte ein Schlafzimmer dunkel sein.
Melatonin wirkt stark antikanzerogen und fördert die DNA Reparatur. Es kann in der Tumortherapie eingesetzt werden.
Melatonin wirkt dem Altererungsprozess als Antioxidans und Radikalenfänger entgegen. Melatonin reduziert im Körper die Anzahl der Stoffwechselradikalen.

Tryptophan

Vorstufe von Serotonin
Sythese imDarm
5-Hydroxy Tryptophan kann bei Depression eingesetzt werden
Tryptophan wird in den Makrophagen unter der Einwirkung von Zytokinen bei Stress zu L-Kynurenin abgebaut.
Ein erhöhter Wert an Kynurenin ist ein Hinweis auf eine entzündliches neuronales Geschehen im zentralen Nervensystem.

Ubiquinon Q 10

Die Synthese von Q 10 ist Vitamin B 12 und Biotin abhängig. Bei einem Mangel an Vitamin B12 sinkt der Q 10 Spiegel.
Das Verhältnis von reduzierten Q 10 zu oxidiertem Q 10 beträgt bei Gesunden 9:1. Dieses Verhältnis kann sich bei Krankheiten ändern.
Bei der multiplen Sklerose liegt das Verhältnis andersherum, nämlich bei 1:9.
Durch die Gabe von reduziertem Q 10, (Ubiquinol) soll der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst werden.
Je größer der Mangel an Vitamin B12, also je mehr Methylmalonsäure im Urin, desto weniger Q 10 steht dem Körper zur Verfügung.
Der häufigste unerkannte Nährstoffmangel ist der Mangel an Coenzym Q 10.
Die Bildung von Coenzym Q 10 benötigt Vitamin B1, Vitamin D3, Vitamin B6, Vitamin B12 sowie Folsäure und Vitamin C und Spurenelemente.
Das Coenzym Q 10 ist ein starkes Antioxidans und kommt in Zellmembranen vor. Es hat einen zentralen Stellenwert in der Energiegewinnung in der Atmungskette.
Q 10 Mangel: Allgemeine Erschöpfung und Fatigue Syndrom, Herzinsuffizienz, Gefäßleiden, z.B. Schlaganfall, Abwehrschwäche des Immunsystems
Einsatz bei neurodegenerativen Erkrankungen Siehe auch http://www.vitasearch.com/get-clp-summary/40512 .

Vitamin C Ascorbinsäure

Vitamin C wird vom Dünndarm aktiv aufgenommen und erzeugt bei höheren Dosen Durchfall.
Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und wichtig für die Funktion im Gehirn.
Regelmäßig ist ein erhöhter Harnsäurespiegel verbunden mit einem Mangel an Vitamin C. Deshalb kann bei Gicht auch eine Therapie mit Vitamin C hilfreich sein.

Vitamin K2 MK 7 Nattokinase

Vitamin K2 (Menaquinon, MK7) wird über den Darm aufgenommen und durch Bakterien aus KA 1 synthetisiert.
Vitamin K 1 kommt z.B. im Sauerkraut vor.
Bei einem Vitamin K 2 Mangel kann es zu Verkalkungen in den Gefäßen oder Muskelzellen kommen. Der Blutverdünner Marcumar ist ein Gegenspieler von Vitamin K 2.
In der so genannten Rotterdam Studie konnte 2004 nachgewiesen werden, dass die Gabe von Vitamin K 2 hochsignifikant die Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung senkt. Bestehende Verkalkungen in den Gefäßen sollen sogar wieder abgebaut werden können.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15514282
Es gibt keine Vitamin K Überdosierung.
Die Einnahme von Vitamin K 1 war in der Rotterdam Studie ohne Effekt.
Vitamin K 3, eine synthetische Substanz, kann in der Tumortherapie eingesetzt werden.

Vitamin B12 - Cobalamin

Die Substanz wurde 1926 entdeckt und 1928 isoliert. Das Vitamin ist beteiligt bei der Zellteilung, der Blutbildung und bei Funktionen im Nervensystem.
In den Mitochondrien kommt Vitamin B12 als 5-Desoxyadenosylcobalamin vor.
Außerhalb der Mitochondrien findet sich überwiegend Methylcobalamin.
Vitamin B12 ist an der Methionin Synthese beteiligt. Einen Mangel an Methionin ist häufig vergesellschaftet mit dem Auftreten von Brustkrebs und Prostatakrebs.
Vitamin-B12-Mangel führt über die Störung der Homocystein-Methionin Remethylierung zu einer Hyperhomocysteinämie und im weiteren Verlauf zu Arteriosklerose.
Ein Mangel an Vitamin B 12 wird im Urin über die Bestimmung der Methylmalonsäure nachgewiesen. Diese Bestimmung ist genauer als die Bestimmung des Vitamin -B12 Spiegels im Blut.

Symptome bei Vitamin B12 Mangel

Erhöhtes Homocystein
perniziöse Anämie
Angst
Depression
Aggressivität
Konzentrationsschwierigkeiten
Gedächtnisstörungen
Nervenschmerzen und Kribbeln an Händen und Füßen
eingeschränkter Geruch
vermehrte Infektanfälligkeit
allgemeine Schwäche

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